das Gaisaufest am 17. September war ein voller Erfolg – ein feines Fest mit super angenehmer Atmosphäre und tollem Wetter! :-)

Foto1: Evelyne Kiss

Die Enthüllung der neuen Schutzgebietstafel während der Eröffnung des Fests durch Elisabeth Gstrein (Bürgermeister Stv Inzing), Bruno Haselwanter (Bürgermeister Stv Pettnau) und Dietmar Schöpf (Bürgermeister Hatting)

Fotos 2 und 3: Dietmar Gspan
Die Botanikerin Cilly Pagitz in voller Aktion beim Standl „Aliens in der heimischen Pflanzenwelt“ – wissenswertes über problematische aber auch unproblematische Neophyten (berühmt berüchtigt das Drüsige Springkraut, die Kanadische Goldrute, Staudenknöterich, und auch die gesundheitlich bedenklichen Pflanzen Riesenbärenklau und Ambrosia…
Cilly Pagitz beim Neophytenstandl

Der Zoologe Timo Kopf – Begeisterter Allroundexperte was die Insektenwelt betrifft bei seinem Standl „Maya und ihre Freunde“ – Es gab Insektenkästen mit Präparaten, lebende Tiere z.B. eine Gottesanbeterin (allerdings aus S-Tirol), die begeistert mit Fliegen gefüttert wurde und natürlich Käscher, Becherlupen uvm zum selber fangen und anschauen.

Foto 4: Evelyne Kiss

Lisa, Anna und Felix beim Standl “ Fluss & Bach“ – dort wurde im Bach getümpelt, viele Wassertiere z.B. Posthorn- und Spitzschlammschnecken, wasserlebende Insektenlarven usw gefangen und im Mikroskop betrachtet. Lisa und Anna betreuten hervorragend die Modelle eines natürlichen und eines verbauten Flusses und führten Experimente zur Fließgeschwindigkeit und Sedimentablagerung durch… 😉

Fotos 5 und 6 Georg Oberthanner

Das Fest war bei zum Glück strahlendem, warmen Wetter sehr gut besucht – erste Schätzungen liegen zwischen 350 und 500 BesucherInnen, die dem Aufruf mit dem Rad zu kommen großteils gefolgt waren – an jedem der vielen Zugänge zur Gaisau gab es größere Ansammlungen von abgestellten Rädern.

Ausgiebig fotografiert hat selbstverständlich auch der Kameraclub Inzing. Zu den Fotos von Hans Jenewein und Manfred Coreth gehts mit diesem Link:http://www.kameraclub.at/index.php?option=com_content&view=article&id=117:mitglieder-kamera-club-inzing-3&catid=9:nicht-kategorisiert&Itemid=584

13.09.2011

Gaisaufest

Das Gaisau-Fest

Am Samstag 17.9.2011
von 13h bis 18h
in der Gaisau zwischen Enterbach und Fischteich
Das Schutzgebiet soll der Bevölkerung und allen Interessierten vorgestellt und nähergebracht werden…

Es gibt ein buntes Programm mit vielen informativen und interessanten Angeboten – siehe Einladung anbei. Eine tolle Möglichkeit dieses einzigartige Naturjuwel gemeinsam mit Experten aus diversen Fachbereichen zu entdecken und zu erleben und eine nette Gelegenheit andere Naturinteressierte zu treffen.

Für alle, die mit der Bahn anreisen wollen: vom Bahnhof Inzing dem Weg entlang der Gleise etwa 600 m nach Westen folgen – nach 5 Minuten erreicht man das Festgelände.

Gaisaufest

Die Patenschaften sind für das Mühlauer Fuchsloch sehr wichtig um Projekte und Arbeit umzusetzen. Ab 2012 gibt es neue Patenschaften – werde auch du Pate einer geschützten Pflanze oder eines geschützten Tieres!

In den kommenden Wochen werden die neuen Patenschaften hier im Blog vorgestellt.

Bei Interesse melden sie sich bitte bei mir, Melania Hofer: fuchsloch@natopia.at

Exemplar einer alten Urkunde

Im Oktober 2010 bekam natop!a von den Verantwortlichen der Herbstmesse 3 Bretter und 9 Baumstümpfe geschenkt. Es entstand die Idee, unter der Birke im Fuchsloch Sitzgelegenheiten für Schüler und Ferienzug zu schaffen. Nach einem abenteuerlichen Transport ins Fuchsloch, der nur dank eines alten, treuen, standfesten Golf 2 durchgeführt werden konnte, ...

... eröffnete sich das nächste Problem: Es gab keine Fuchslochbrücke mehr, da diese ja komplett erneuert wurde! Da wurde nicht lang gefackelt und die Baumstümpfe und Bretter einzeln ins Vereinshaus raufgetragen.

Wir warteten auf einen sonnigen Tag und setzten den Plan in die Tat um. Die Sitzgelegenheit für Groß und Klein entsteht...

Nach schleifen, schneiden, schuften, fehlen nur mehr die Mittelpflöcke und unter der Birke kann gesessen, geredet, gegessen und gelegen werden...

Fertig!

Und alle, ob Schulklassen, Ferienzug, Familien, etc., können den neuen Platz unter der Birke genießen und nutzen!

Vielen Dank für die Materialien und Mitarbeit, im Speziellen an den „Zimmerer“! Ich wünsch einen schönen August im Mühlauer Fuchsloch!

Melania Hofer

Fotos: Christina Prechtl/Melania Hofer

Mittlerweile rinnt wieder Wasser über das Betongerinne des Enterbachs in den Inn. Der Grund ist ein Kraftwerk oberhalb – nur das „Überwasser“ wird in den Enterbach abgeleitet…

Der Staudenknöterich knapp außerhalb des NSG wurde am 3. Juni erstmals in etwa 15 cm Höhe mit der Sense abgemäht. Bis Oktober soll er immer wieder geschnitten werden, um ihn „auszuhungern“. So soll vorerst verhindert werden, dass er sich weiter ausbreitet. Eine vollständige Entfernung wäre momentan zu aufwändig (Abtragung des riesigen unterirdischen Wurzelwerks…)

Eine freudige Überraschung gab es nach dem Mähen im Schilfbereich der Iriswiese – ein Drosselrohrsänger!! Das laubfroschartig knarzende und abwechselnd melodiöse Lied dieses in Tirol bereits verschwundenen Brutvogels war sehr gut und anhaltend zu hören. Es könnte sich aber auch um einen sehr späten Durchzügler handeln. Am 21. Mai wurde im Rahmen eines „Birdrace“ auch schon ein Drosselrohrsänger gehört…

An heißen Frührsommertagen im Mai wenn die Pappelwolle fliegt ist, sollten heuschnupfengeplagte Menschen die Taschentücher einpacken. Schuld an den verstärkten Allergieattacken sind aber nicht die hübschen Pappelsamen, die wie Schneeflocken durch die Luft wirbeln, sondern die gleichzeitige hohe Belastung durch unsichtbare Gräserpollen.

So kann man zumindest kurz in den Auwald westlich des Völser Teichs flüchten und dieses jährliche Phänomen genießen!

Ein kurzes Schauspiel jedes Jahr im Mai – dann ist es wieder für ein Jahr vorbei… :-)

Am Samstag, 21. Mai 2011 wurde Univ. Prof. Dr. Roman Türk zum neuen Präsidenten des Österreichischen Naturschutzbundes gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Eberhard Stüber an. Der Naturschutzbund Tirol gratuliert herzlich! Der Flechtenkundler Roman Türk  nahm sein Leben lang die Natur ganz nah unter die Lupe (siehe Bild).  Jetzt wird er verstärkt auch als Sprachrohr des Naturschutzbundes die Anliegen der Natur vertreten. „Am vordringlichsten ist für mich, mit Entscheidungsträgern aller Ebenen in Kontakt zu treten, um ihnen die Anliegen des Naturschutzes verständlich zu machen. Das ist ja einer der Hauptgründe, warum die Zusammenarbeit zum Teil nicht funktioniert: Die Leute wissen oft gar nicht, wovon wir Naturschützer reden!“ so Roman Türk in einem ersten Interview.

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