4.11.2011

Projekttage Waldorfschule, 8.Klasse (Teil 2)

Am kalten und klaren Montag morgen, den 24.10.2011, kamen um 9 Uhr, 19 Schüler und eine Lehrperson ins Mühlauer Fuchsloch! Nach einer Begrüßungsrunde und einer kleinen Einführung in das Gebiet wurden die Schüler in Arbeitsgruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde von Hubert Salzburger (ÖNJ) in die Kunst des Sensenmähens eingewiesen, eine zweite Gruppe übernahm das Lichten von Büschen und Sträuchern und eine dritte Gruppe wurde das Zusammenrechnen der schon gemähten Wiesen zugeteilt. Später wechselten wir die Arbeitsaufgaben, sodass jede/r einmal alles ausprobieren konnte. Mittags kam noch Raimund (Pfarre Mühlau) und half uns den Schnitt von der Trockenwiese mit einem kleinen Traktor zur Brücke zu transportieren, das für uns alle eine große Arbeitserleichterung war!

Am Dienstag, den 25.10.2011, kamen 15 Schüler und eine Lehrperson. Im Gegensatz zum kalten Vortag war es durch den Föhn angenehmer so früh zu starten, da noch viel Arbeit vor uns lag. Zügig mähten die SchülerInnen die zwei Felder fertig. Einige Schüler begannen wieder zu rechnen und den Schnitt, diesmal mit Heugabel und Schubkarren, zur Brücke zu bringen. Andere beendeten noch die Lichtungsarbeit vom Vortag. Am Schluss ließen die Kräfte und Motivation nach, da die Häufen in den Wiesen nicht kleiner wurden und immer wieder einer zum Vorschein kam: “Ein Haufe noch, dann sind wir fertig. Aber jetzt, diesen Haufen noch und dann…”. Schlussendlich wurde nach 5h doch der letzte Grashaufen entfernt und das Arbeitsende war da!

Die zwei arbeitsreichen Tagen waren für alle eine neue Erfahung und eine körperliche Herausforderung. Auch wurde sichtbar, wie wichtig das Zusammenhelfen und das Zusammenarbeiten ist. So konnten alle verdient und wohlgesonnen, teilweise sogar mit Muskelkater, beim hinunter Spazieren ihrer Mithilfe bewusst werden, das veränderte Bild der Natur wahrnehmen und den Herbstferien entgegen gehen.
Ich danke allen Schülerinnen und Schülern sowie den Erwachsenen für den fleißigen Einsatz. Insgesamt wurde in allen 3 Tagen 309 Stunden gearbeitet!
An zwei Tagen war immer wieder eine “Fee” da, die uns zusätzlich half, fertig zu werden. Danke auch für deinen Einsatz und Mithilfe!
Einige Tage später wurde die Böschung noch gemäht und in Zusammenarbeit mit dem Forstamt und der Stadtgärtnerei die 3 großen Haufen an Schnitt und Geäst abgeholt. Auch hier ein Danke an alle!

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